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Warum ich keine Bild lese…

März 5th, 2010 von goox

Warum ich alles andere, aber AUF GAR KEINEN FALL die Bild “Zeitung” lesen, geschweige denn eine kaufen würde, möchte ich an einer Meldung demonstrieren, welche in diversen Onlinemedien zu finden ist.
Ich habe die Schlagzeilen mal nach Bedrohungsempfindung abwärts sortiert (also umgekehrt proportional zum IQ):

Ottersberger Firma warnt vor Fleischklößen
kreiszeitung.de

Niedersachsen: Warnung vor Fleischklößen
WELT ONLINE

Listerien: Verbraucherschutzministerium warnt vor Fleischklöße
der Gesundheitsblog

Marktkette ruft Fleischklöße zurück
Schweriner Volkszeitung

Suche nach Bakterien Landkreis Verden legt Metzgerfirma still
Radio Bremen Online

Lebensmittelskandale: Listerien in Fleischklößen
cecu.de

Gefährliche Listerien: Ministerium warnt vor Gammelfleisch-Klößen
STERN.DE

Nach Killer-Käse jetzt Killer-Klöße
BILD

Ich weiß noch wie wir damals mit der Bildzeitung den Kohleofen im Wohnzimmer angefeuert haben. Selbst an dieser ehernen Aufgabe scheiterte die Bild zunehmend, denn da war so viel Druckfarbe drin, wegen der ganzen Bilder und den tiefschwarzen Titelzeilen… da musste man extra Toilettenpapier untermischen, wenn ich mich recht entsinne.

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Baby mit eigener Domain

Februar 12th, 2010 von goox

An dieser Stelle möchte ich auf die von mir kürzlich eingerichtete Domain hinweisen, welche ich für meinen Sohn käuflich aquiriert habe.

http://www.robin-kuhlmann.de

Da gibt es auch regelmäßig aktuelle Fotos von dem Zucker-Schnütchen (bis er sich dagegen wehren kann).

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Bestehen und Vergehen

Februar 7th, 2010 von goox

Nur wenige Dinge in unserer Lebensspanne bleiben konstant bestehen.
Dieses sind meist die harten und robusten Sachen, die wir gar nicht so recht wahrnehmen.

Die weichen, unmittelbaren Dinge, die für uns von Bedeutung sind verbleiben nur kurz.
Vielleicht ein paar Dekaden. Oder wenige Jahre.
Manchmal hält die Hoffnung auf etwas Bleibendes länger, als die ersehnte Neuerung selbst.

Schade, aber sinnvoll. Unbarmherzig treibt die Veränderung uns voran.

Geburt, Leben, Tod.
Glück, Wandel, Trauer.
Geborgenheit, Suche, Erkenntnis.

Lebensgrundlagen – Sie werden sich stets verändern und wir mit Ihnen.
Wir müssen die Momente und Glücksseeligkeiten erkennen, sobald wir uns mitten in ihnen befinden. Innehalten, dankbar  und demütig sein. Jeder auf seine Weise. Geniessen und ausschöpfen sollten wir diese Zeiten, es könnten die letzten schönen Momente in unserem Leben sein. Denn wir vergehen wie alles auf der Welt.
Nur das “wann” ist ungewiß.

Für mich selbst kann ich sagen: Ich brauche so wenig und muss mich doch immer wieder daran erinnern.

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Ruthe

Januar 26th, 2010 von goox

Wer den comiczeichner Ruthe noch nicht kennt, der sollte jetzt mal hier klicken, und sich meinen aktuellen Lachflash-Comic anschauen:

www.ruthe.de

Anschließend kann man dann auch noch die anderen Comics durchstöbern und vor allem sollte man sich die Pete-Videos reinziehen (Hallo Doktor… ja, hat geholfen!).

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Ein Blick durch den Sucher

Januar 22nd, 2010 von goox

Ein Blick durch den Sucher verrät mir oft mehr über mich selbst, als über die Welt vor meiner Linse.

All das fängt schon viel früher an, nämlich sobald ich die Kamera aus der Tasche nehme.
Zugegeben, ich nehme die Kamera manchmal einfach so heraus um sie in der Hand zu wiegen, am Zoom und Schärferad zu drehen und die Situation zu erwarten, die ich anzulocken versuche. Aber meistens nehme ich sie nur heraus, wenn ich selbst etwas Interessantes für wertvoll genug befinde, das ich in der Zeit einfrieren will.
Dann nehme ich sie hoch, presse Sie mir unbewusst an mein “besseres”, linke Auge, wähle den Ausschnitt, fokussiere und frage mich ob ich alles richtig eingestellt habe.
Dann drücke ich ab.

Das Klackern und den satten Spiegelschlag emfpinde ich sehr angenehme Geräusche. Etwas neues ist entstanden. Komponiert durch die Welt, betrachtet durch meine Augen, festgehalten durch meinen Entscheidung abzudrücken. Bereit von mir bearbeitet oder gelöscht zu werden.
Das Bild ist im Kasten und es war mein eigener Moment, den ich nun anderen verfügbar machen kann.

Fotografiere ich eine Landschaft, ein Ding oder sehr enge Freunde und meine Familie fühlt sich der Vorgang irgendwie harmonisch an. Eingebettet und normal. Dann freue ich mich über ein schönes Portrait, eine scharfe Abbildung einer interessanten Textur oder eine ungewöhnliche, kontrastreiche Umgebung. Ein gutes Gefühl.
Nehme ich jedoch einen Fremden ins Visier… nein… anders…
Versuche ich meine Kamera und damit meinen unverholenen Blick durch den Sucher auf jemanden zu richten, der nicht damit rechnet oder mich nur unzureichend kennt, habe ich immer das Bedürfnis mich vorher zu erklären. Der Person mitzuteilen, dass ich Ihr nicht wehtun will oder die Bilder zwar drehen, biegen, verändern und künstlerisch manipulieren will, aber niemals absichtlich mit den Bildern eine Abwertung der Person herbeiführen würde. Ich will es doch nur interessanter, nicht zwangsläufig schöner Gestalten, oder vielleicht den Inhalt visuell auf das elemtarste herunterbrechen, was ich darin zu sehen glaube. Ich wünschte ich könnte mich erklären ohne aufdringlich zu sein, doch meist fehlt mir der Mut.
Und in mir ist die Frage, ob ich mich überhaupt erklären muss. Moralisch betrachtet, nicht rechtlich.

Schiesse ich dann das Foto, fühle ich mich als wäre ich ein Spanner oder Dieb, der einen Moment stiehlt, der nicht mir gehört. Ich dringe in die Privatsphäre von jemand anderem ein, der nicht einschätzen kann was ich mit seinem Lebensmoment, seinem Portait und seiner Situation anstelle.
Meistens schiesse ich das Foto nicht.
Meistens presse ich dazu nicht mal mein linkes Auge an den Sucher.
Und manchmal hole ich nicht einmal die Kamera aus der Tasche, obwohl ich etwas Wertvolles entdeckt habe.

Ein Blick durch den Sucher verrät mir oft mehr über mich, als über die Welt hinter der Linse.

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Höchstens in die Buchse böllern…

Dezember 31st, 2009 von goox

Einen guten Rutsch euch allen.
Wie schon seit langem, werde ich auch dieses Jahr nicht böllern. Aber dafür habe ich ja jetzt meinen Sohn, der mehr als genügend und erstaunlich laut in die Hose knallen kann.
Quasi: Uno Pampers con gas, por favor.

Ich hab noch vier Pils im Kühlschrank und wenns hart auf hart kommt zwei Flaschen Sekt. So werde ich also mein Silvester verbringen, bin heute aber auch nicht besonders scharf auf Exzesse. Nächstes Jahr vielleicht, wenn der Kleine zu Oma kann.

Alles Gute.

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Heiligabend…

Dezember 24th, 2009 von goox

…ist nur wirklich schön für Kinder.

Ich bin mal in mich gegangen und zur Geburt unseres Sohnes aus der Kirche ausgetreten. Gott, ok – Kirche nein danke. Institutionelle Religionsgemeinschaften führen im besten Falle zu nichts. Im schlimmsten Falle sterben Menschen.
Und den Standardbrief zum Kirchenaustritt von meinem Pfaffen, der bedauere, daß ich mich nicht persönlich vorher bei Ihm gemeldet hätte um darüber zu reden fand ich interessant. Ich kenne den Mann doch gar nicht und der hat mich nicht einmal besucht. Tut aber so, als wären wir seit Jahren enge Kumpel und ich hätte was ganz böses getan.
Jedenfalls steht im Brief auch drin, was ich jetzt noch darf und was besser nicht. Also Christmette heute abend fällt leider flach.

Wo war ich? Ach ja, der heilige Abend. Wir Erwachsenen Pokern hoffentich heute Abend, nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen haben.

Frohes Fest euch allen.

goox

PS: Achso, nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich werde selbstverständlich mein Kind in keinem kirchlichen Kindergarten unterbringen. Und zwar ganz bewusst.

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Mein Sohn

Dezember 8th, 2009 von goox

Von wem er nur das lustige Gesichter machen hat!?

Dieses erhabene Gesicht setzt er nur auf, weil er weiß, daß es gleich noch etwas von seiner Lieblingsspeise geben wird: Nachschlag.

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Ach wat, lass ma!

Dezember 4th, 2009 von goox

Ich war wohl getz ma widda arbeiten nach dem aufkommen von mein Kleinen. Anderhalb Wochen habbich schon widder hinter mir bezüchlich Malooche.
Dat sich dat einspielen musste bei meine Holde und mich undn Lütten, wenn ich arbeiten muss, war klar. Hat aber auch ganz gut geklappt, weil der Junge auch schön pennt Nachts. Und oppet glaubs, oder nich – der is gewachsen und speckich geworden. Jaaa, richtich schön speckich wie sich dat gehört. Gesund und munter den Lütten.

Allet is gut bei uns, nur mitm Projekt auffe Arbeit so kurz vor die Feiertage issn bischen stressich und weiln Kollege auch noch die Woche krank war. Is scheisse, sangwer mal so. Aber gibt schlimmeres. Also nich den Sand in den Kopp stecken, wa?

Heute war mein Auto bein Tüff, allet töffte. Und weil se nix gefunden haben, ham se dann mein rückseitigen Scheibenwischer bemängelt. Und weil die Werkstatt ‘n falschet Ersatzteil gekricht hat, hab ich bis Montach keinen Rückwischer, weil die dat alte Teil schon weggeschmissen haben, die Strategen.
Steckse nich drin.

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Von Schüppchen und der Schüppe

November 24th, 2009 von goox

Tja, da habe ich wohl meinen “Urlaub” aufgebraucht und ein paar ultra harte, ein paar leichte, ein paar kurze und ein paar sehr schöne Tage hinter mir. Von Krankenhausstress bis Ämterkram, Besucherströmen sowie Telefon(terror)zentrale – alles ganz schön… anstrengend. Erholung hatte ich wohl weniger in der Zeit, aber dafür emotionale Höchstgefühle, wie nie zuvor.

Mein Sohn, der bereits Schüppchen ziehen kann (während er träumt), schickt mich jedenfalls morgen wieder an die Schüppe… also zur Arbeit. Ich muss schon ehrlich sagen, ein paar Tage mehr frei würden mich nicht traurig machen. Aber so ist das nunmal, und der Rest der Woche ist ja auch nicht so lang. Ausserdem ist ja bald auch Weihnachten und da haben wir wieder ein paar Tage für unsere Familie.

Es ist total schön zu dritt und wir sind recht vernarrt in unseren Wonneproppen.
Alles wird gut.

goox

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